Bericht des Fachberaters vom 8. März 2018

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Endlich sind die  arktischen Temperaturen verschwunden. Der Schnee hat sich bis auf wenige Flecken zurückgezogen. Jetzt kann alles recht schnell gehen. Lange Zeit war der Winter trocken und  mild. Gegen Ende aber extrem kalt und mit etwas Schnee. Für unsere Kulturen im Garten also nicht besonders hilfreich. Für den Moment hat der Boden genügend Feuchtigkeit. Das kann sich aber schnell ändern. Deshalb sollten wir bei unseren Immergrünen auf genügend Feuchtigkeit achten und falls nötig wässern.

Mit diesem Wässern beginnt auch für uns wieder die Gartenarbeit. Noch nicht sehr viel, aber doch schon wichtiges.

An trockenen und frostarmen Tagen ist bei Zier- und Beerensträuchern an den Rückschnitt zu denken. Ribisel und Johannisbeere kontrollieren wir auf Gallmilben- Befall.

Wir achten dabei auf dicke rundliche Knospen und entfernen diese um sie im Restmüll zu entsorgen.

Bei den Obstbäumen sind die Leimringe zu entfernen. Kernobstbäume können noch geschnitten werden, stark triebige Kernobstbäume werden überhaupt erst im März geschnitten.

Trockenes und altes Holz gehört entfernt.

So wie in den vergangenen Jahren ist auch heuer wieder eine Austriebs Spritzung vorgesehen.

Diese Austriebs Spritzung basiert auf Paraffin mit einem Zusatz von Kupfer.

Sie dient dazu, überwinternde Schädlinge am Baum zu ersticken, also nicht zu vergiften.

Der Kupferzusatz ist gegen Pilz-Sporen beigemischt.

Der Zeitpunkt für diese Spritzung steht noch nicht fest, da dies nur recht kurzfristig bei entsprechenden Temperaturen geschehen kann, wird aber  vermutlich in den nächsten Tagen von der Firma Seidel durchgeführt werden. Gegen andere Schädlinge ist wärend des Jahres nach Bedarf vorzugehen.

Unsere Rosen haben immer noch Winterruhe. Ebenfalls diverse Stauden.

Alte Ziergräser können zurückgeschnitten werden. Dabei auf die Neuaustriebe achten um sie nicht zu beschädigen.

Nach dem Abtauen der Schneedecke und dem Erscheinen der ersten grünen Spitzen der Zwiebel- und Knollenpflanzen können vorhandene Schutzvorrichtungen gegen Krähen, wie Drahtgitter und ähnliches entfernt werden.

Auch der Rasen sollte sauber gehalten werden. Eventuell vorhandene trockene Stellen verursacht durch Schneeschimmel, können mit dem Laubbesen rau abgekehrt werden.

Nun können wir auch planen, welches Gemüse oder Kräuter wir Pflanzen wollen, und besorgen uns rechtzeitig die Samen hierfür. Saatgut sollte immer frisch sein, daher nur so viel kaufen, was auch wirklich verarbeitet wird. Aufgehobenes Saatgut könnte im darauffolgenden Jahr womöglich nicht mehr den gewünschten Erfolgen bringen. Im Kleingewächshaus können die ersten Aussaaten vorgenommen werden, sobald die Temperaturen für die Keimung erreicht werden.

Die Vogelnistkästen können schon gesäubert werden. Darauf achten das die Öffnung der Vogelnistkästen nicht Wind und Regen ausgesetzt sind. Am besten Richtung Osten ausrichten.

Auch neue Anbaupläne wollen erstellt werden, wobei auf die Fruchtfolge zu achten ist.

Also alles Arbeiten für den Garten, wenn wir auch im Garten noch nicht viel machen können.

Was wir auch planen, es sollte die Freude bestärken ein Kleingärtner zu sein.

Gutes Gelingen und viel Erfolg, das wünschen die Fachberater.

Dieser Bericht wurde mit freundlicher Genehmigung von der Website des KGV Spallart übernommen